Basics - Grundlagen
Skateboarding ist ein vollkommen offener und freier Sport, jeder kann ihn zu dem machen, wonach ihm oder ihr ist.

Trotz aller Offenheit gibt es dennoch Grundlagen, die Basics.
Die Basics beinhalten immer auch den Lifestyle, der sich durch Kleidung und Sprache ausdrückt, finden sich aber auch im Skateboard-Material wieder (Boards, Schoner und Rampen).

Auch beim Freestyle sind es die Basics, die das Gleichgewicht schaffen und viele Tricks erst ermöglichen.

Die Liebe zum Skateboarden, der Fun-Faktor und auch Spaß an der Bewegung beim Skateboarden sollten jedoch zum Erlernen dieser faszinierenden Sportart immer im Vordergrund stehen.


Sicherheit
Skateboarden kann zu Verletzungen führen!
Die Frage in punkto Basics ist dabei: Wie kann ich mich grundsätzlich darauf vorbereiten, im Falle eines Falles kontrolliert zu fallen und bestenfalls Tricks gezielt abzubrechen, bevor ich stürze?

Oft wird beim Skaten auf der Straße vergessen sich aufzuwärmen, wodurch schnell Überlastungen wie Zerrungen, Bänder- oder Muskelrisse die Folge sein können. Deshalb sind Aufwärm- und Stretchingübungen bei Skateboard-Basics Grundlage für alle Kurse.

Schoner:
Das Tragen von Skateboardschutzausrüstung ist für alle Skateboarder bei uns obligatorisch. Leider werden im Supermarkt oft sehr preiswerte "Schonersets" angeboten, welche qualitativ nicht Gut sind. Oft fahren die Kids mit Fahrradhelmen Skateboard, welche nach unserer Erfahrung überhaupt nicht fürs Skateboarden geeignet sind. Wir raten beim Kauf von Schonern immer Marken Produkte für Skateboarder zu bevorzugen, da diese aus gutem Grund für den Einsatz im Skateboardbereich gemacht und konzipiert sind.

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Style
Style beschreibt beim Skateboarden nicht wie man gekleidet ist, fälschlicher weise glauben viele das Style allein den Kleidungsstil beschreibt.
Style ist eins der begehrtesten und auch umstrittensten Dinge beim Skateboarden, er zeigt sich bei der Ausführung der Tricks, oder besser beschrieben, indem wie man einen Trick macht und nicht indem wie viele Tricks man macht.
Es geht schon um das Aussehen beim Style, aber nicht ums Aussehen der Kleidung, sondern um das zusammen wirken von den Tricks, der Körperhaltung und der Fahrtechnik.

Die Philosophie des Freestyle ist die Grundlage beim Skateboarden, woraus sich auch der Style ableiten lässt. Freestyle ist von Surfern und Skateboardern geprägt worden und wird auch vom Skateboard-Basics-Team bei der Vermittlung der Fahrtechniken nachhaltig vertreten. Hierbei ist zu beachten: Style ist immer individuell. Skateboard-Basics unterstützt Euch bei der Entwicklung eures Skate-Styles!

Wer denkt das Rock´n Roll nur ein Musikstil, Ollie ein Vorname, ein Truck ein LKW und Goofy nur eine Comicfigur ist, wird bei Skateboard-Basics einiges dazulernen!

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Material
Skateboards sind keine Kinderspielzeuge wie oft angenommen, sondern Sportgeräte, deren Qualität eine nicht unerhebliche Auswirkung auf den Fahrspaß hat. Skateboard-Basics arbeitete deshalb mit renommierten Lieferanten aus der Skateboard-Szene zusammen.

Gutes Material ist wichtig, es trägt zum sicheren Skaten bei und es macht einfach Spaß, wenn das Board gut lenkt, leicht rollt und stabil fährt.

Skateboards aus dem Supermarkt, sollte man besser im Regal lassen, da diese nicht sehr lange halten und technisch gesehen eher als Risiko einzustufen sind. Achsbrüche, Verleimungsschäden und Lagerschäden sind so zu sagen vorprogrammiert.

Auch bei den Rampen wird oft übersehen, dass nicht jede Rampe auch zum Skaten geeignet ist. Zum Teil kann man besser an Bordsteinen üben, als zu kleinen Rampen aus Plastik zu benutzen, die Aufgrund ihrer Konstruktion eher das Gegenteil von Spass vermitteln, zum Teil sogar gefährlich sind, da man sich verletzen kann, weil sie nicht stabil stehen oder rutschig sind.

Für ein gutes Fahrgefühl sind beim Skaten bequeme Sportschuhe (Sneakers) mit dünner, griffiger Sohle ein absolutes Muss!

Kleine Materialkunde

Deck:
Das Board sollte aus sieben Schichten wasserfest verleimtem Bergahorn gefertigt sein, billige Boards erkennt man am Gewicht, diese sind leichter als die Boards der Renommierten Hersteller. Breite Decks sind einfacher unter Kontrolle zu bringen und etwas träge, Schmale Decks hingegen flippen aufgrund des geringen Gewichts leichter. Die Schuhgröße sollte ungefähr zur Deckbreite passen. Die Boardoberseite sollte mit einem gut klebenden, ausreichend griffigen Griptape versehen sein, das sich nicht abnutzt.

Wheels:
An einem guten Skateboard sollten Urethanrollen angebracht sein. Ein speziell für Skateboards entwickelter Kunststoff, dessen Härte in "A" Durometer angegeben ist (78A Weich - 101A Hart). Weiche Rollen haben mehr Grip und sind leiser nutzen schneller ab. Harte Rollen rutschen leichter, sind lauter und halten länger. Je Größer eine Rolle ist, desto leichter und schneller rollt sie. Man könnte feststellen: Je größer das Deck desto breiter die Achsen und größer die Rollen.

Bearings:
Die Rollen sollten mit gedichteten Präzisionskugellagern versehen sein, die Qualität von Kugellagern wird in ABEC angegeben (ABEC 3 - ABEC 7, es gibt auch sehr gute Lager aus Keramik oder Titan ohne ABEC Angabe). Wichtig für die Haltbarkeit der Lager sind Spacer (die Hülse zwischen den Lagern in der Rolle) ohne Spacer gehen die Lager bei seitlichen Stößen sehr schnell kaputt.

Trucks:
Die Achsen sollten aus gegossenem und dann geschmiedetem Aluminium gemacht so sein. Am besten so konstruiert sein, dass sich möglichst leicht Kurven fahren lassen und sie trotzdem bei höherem Tempo nicht unkontrolliert anfangen zu pendeln. Achsen sollten möglichst zur Boardbreite passen, also nicht überstehen und auch nicht zu schmal sein. Mit hohen Achsen (High) hat man mehr Pop, niedrige (Low) habe weniger Material und sind deshalb leichter. Ab 52 mm Durchmesser der Rollen sollte man hohe Achsen oder zu den niedrigen Achsen Riserpads montieren, um das zusammen kommen von Rolle und Deck zu vermeiden.

Bushings:
Die Lenkgummis der Achsen sollten so weich sein und das Lenken ermöglichen. Sie sollten ebenfalls aus Urethan anstatt aus hartem Plastik hergestellt sein, es gibt sie von sehr Weich bis ganz Hart zu kaufen (78A Weich - 101A Hart). Wichtig ist abgesehen von der Härte der Bushings, die Lenkung nicht zu fest einzustellen, damit man überhaupt lenken kann. Junge und Leichte Fahrer benötigen eher weiche Bushings um lenken zu können, da sie nicht so viele Kilos auf die Waage bringen, können sie nicht ohne weiteres mit Harten Gummies durch Gewichtsverlagerung das Board steuern.

Montagesatz:
Ohne Riserpads benutzt man 7/8 Zoll Lange Schrauben, mit Riserpads 1 Zoll Lange Schrauben. Ob man Kreuz oder Inbus bevorzugt ist reine Geschmackssache.

Riserpads:
Damit große Rollen (ab 52mm) nicht an der Unterseite des Decks Aufsetzen kann man Riser- oder auch Shockpads zwischen Achse und Deck anbringen. Bei einer sehr weich eingestellten Lenkung sind Riser auch bei kleineren Wheels von Vorteil. Denn kommt die Rolle erst mal ans Deck ist eine Vollbremsung die Folge.

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Tricks
Gerade für Skateboard-Anfänger ist es wichtig, zuerst Skateboarden in der Ebene und im aufrechten Stand zu üben. Dann Kann man mit kleinen Tricks beginnen. Eine Steigerung ist das Skateboarden in Rampen, die verschiedenen schrägen, sind gleichbedeutend mit mehr oder weniger schweren Tricklevels. Wobei man nicht eindeutig sagen kann, je höher die Rampe desto schwerer der Trick!

Die Basics der Tricks sind:
» Richtige Positionierung der Füße auf dem Board,
» Bewegung in der Ebene und Rampe/geradeaus fahren/bremsen
» lenken durch Umsetzen und Gewichtsverlagerung
» anpushen in der Ebene und Rampe (Schwung geben)

Das Basic aller Skateboardtricks ist die Balance auf den Board!
Anfänger verzweifeln oft an den vermeintlichen einfachsten "Basic-Tricks", um aber Tricks zu erlernen muss man zuerst eine Menge anderer Grundlagen beherrschen.

Die Zeit die man sich nimmt um die Basics sicher zu beherrschen zahlen sich später durch kontrolliertes Fahren und Spaß beim Skaten aus.

Enjoy the ride!